Beratung
Bereits seit 2001 sind wir im Bereich Netzwerk unterwegs.
Netzwerkberatung
Bevor unser Firmengründer die Opteamax GmbH ins Leben gerufen hat, war er bei einem großen deutschen Hosting-Anbieter tätig und hat dort unter anderem die gesamte Netzplanung sowie den Betrieb des Netzes verantwortet.
Im Routing-Umfeld liegt unser Schwerpunkt bei Juniper, aber seit jeher haben wir uns auch mit Produkten anderer Hersteller auseinandergesetzt.
Inzwischen können wir auf langjährige Erfahrungen und diverse Projekte im Bereich der Netzplanung und des Netzbetriebs zurückblicken. Dabei gehören Anbindungen an Internet-Exchanges inklusive Peering-Evaluation und -Verhandlungen gleichermaßen zu unserem Tätigkeitsprofil wie die Planung von Datacenter- und Campusnetzwerken.
Wir begleiten unsere Kunden von der Idee über die Bedarfsanalyse, die Hardware-Auswahl und -beschaffung bis hin zum Langzeit-Betrieb. Durch unsere gute Kooperation mit diversen Distributoren und Hardware-Herstellern können wir unseren Kunden dabei auch wirtschaftlich interessante Optionen aufzeigen.
Infrastructure as Code und Automatisierung
Ein über Jahre gewachsenes Netz ist selten dokumentiert, wie es tatsächlich läuft. Konfigurationen werden von Hand gepflegt, Änderungen sind nur in den Köpfen einiger weniger nachvollziehbar, und niemand kann verlässlich sagen, ob zwei baugleiche Standorte wirklich gleich konfiguriert sind.
Wir überführen solche Netze in einen Infrastructure-as-Code-Ansatz: Die Konfiguration wird zum versionierten Quelltext, jede Änderung ist nachvollziehbar, überprüfbar und wiederholbar – und ein neuer Standort entsteht aus derselben Vorlage wie der bestehende.
Unsere Automatisierung basiert auf Ansible, ergänzt um NetBox als führendes System für Bestands- und Adressdaten. Damit lassen sich Rollouts, Änderungen und wiederkehrende Aufgaben zuverlässig ausführen – bei Juniper ebenso wie bei anderen Herstellern.
Wie wir migrieren
Eine Migration im laufenden Betrieb muss ohne Wartungsfenster für den Kunden auskommen. Deshalb gehen wir schrittweise vor:
- Bestandsaufnahme: Wir lesen die tatsächlichen Konfigurationen aus und gleichen sie mit der Dokumentation ab. Was dabei zutage tritt – historisch gewachsene Sonderfälle, verwaiste Regeln, Abweichungen zwischen vermeintlich identischen Geräten – ist regelmäßig der wertvollste Teil des Projekts.
- Abbildung: Die bestehende Konfiguration wird in Rollen und Templates überführt, zunächst so, dass sie das Bestehende exakt reproduziert.
- Abgleich im Trockenlauf: Solange die generierte Konfiguration nicht bitgenau der laufenden entspricht, wird nichts ausgerollt. Erst wenn der Vergleich keine Unterschiede mehr zeigt, ist die Abbildung vollständig.
- Übernahme: Ab diesem Punkt läuft jede Änderung über die Automatisierung. Der manuelle Zugriff bleibt möglich, wird aber zur Ausnahme.
- Ausbau: Erst danach kommen die Dinge hinzu, die vorher nicht praktikabel waren – automatisierte Konfigurationsprüfungen, reproduzierbare Testumgebungen, neue Standorte aus der Vorlage.
Der Nutzen zeigt sich nicht am Tag der Umstellung, sondern danach: Änderungen sind schneller und risikoärmer, Wissen steckt nicht mehr nur in einzelnen Köpfen, und die Frage „Warum ist das hier so konfiguriert?“ lässt sich aus der Versionsgeschichte beantworten.